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Kleine Geschichte
Die Entscheidung, in der Stadt einen Schlachthof zu bauen, wurde zum ersten Mal in einer von 1900 datierten nationalen Ausschreibung erwähnt. Bezüglich der Lage entschied man sich für ein Grundstück in der Nähe der Mündung des „Leitschbaach“, nicht weit von der Mosel entfernt, entlang der bis 1954 genutzten Prinz-Heinrich-Eisenbahnlinie. 1902 eröffnet, blieben die Lokalitäten bis 1975 ein voll funktionierender Schlachthof. Nach 1975 wurden die Gebäude unter anderem als Sanitärinstallationen für das nahegelegene Fußballfeld, als Bleibe für die lokale Pfadfindergruppe „St. Laurent“, als Lager für das lokale Festkomitee sowie als soziale Wohnungen genutzt. In den 1990er Jahren beschlossen die Akteure der Gemeinde Grevenmacher, die Abteilung „Sites et Monuments“ und der „Cercle Graphique Luxembourgeois“ die kulturelle Nutzung des Gebäudes. 1994 gab die damalige Kulturministerin Marie-Josée Jacobs grünes Licht für ein Druckereimuseum in Grevenmacher. 1995 begann dann der Umbau unter der Leitung von Architekt Romain Schmitz. Die offizielle Eröffnung des Kulturhuefs fand am 29. Juni 2000 statt.