Das Kulturhuef-Museum verfügt über eine bemerkenswerte Sammlung von Elementen der Schriftart SuperVeloz, die sich in ausgezeichnetem Zustand befinden.
Super Veloz ist eine Sammlung von Schriftmodulen, die von Joan Trochut entworfen und Anfang der 1940er Jahre von der Schriftgießerei José Iranzo in Barcelona hergestellt wurde. Dieses modulare System wurde 2004 von Andreu Balius und Àlex Trochut digitalisiert und wiederbelebt.
SuperTipo Veloz, 1942 von der Fundición Tipográfica Iranzo (Barcelona) hergestellt, ist ein Satz kombinierbarer Zeichen, der eine praktische Lösung für die Gestaltung kleiner Drucksachen bot, von Logos bis hin zu einzelnen Großbuchstaben.
Joan Trochut beschrieb sein Schriftsystem als eine „streng integrale“ Schrift. Es greift das Konzept der Typografie als modulares System vollständig auf. Bei SuperTipo stellt ein Metallteil nicht einen vollständigen Buchstaben dar, sondern nur einen Teil davon. Durch die Kombination verschiedener Teile von SuperTipo Veloz lassen sich unterschiedliche Buchstaben bilden: Hauptstämme mit hinzugefügten „sekundären Formen“ (über 200 verschiedene Modulentwürfe).
Die Vielseitigkeit dieses Systems ermöglichte es Druckern, ihre Ideen frei zu entwickeln, ohne die Einschränkungen, die für die Arbeit mit traditionellen Bleisatzteilen typisch sind.
Zur Familie gehören auch SuperVeloz Fauno und Marfil Caps, die für die Verwendung in Initialen, Logos und Briefköpfen entworfen wurden.
Nummerierwerke sind feinmechanische Apparate, die automatisch nach jedem Druck zur nächsten Ziffer weiter- oder zurückspringen.
Sie werden in die Druckmaschine eingesetzt, um das Bedrucken einer Auflage mit fortlaufenden Ziffern zu ermöglichen.
Der Winkelhaken ist das Hauptwerkzeug des Handsetzers.
Mit seinem verschiebbaren Teil kann es mittels Hebel-, Keil- oder Schraubverschluss auf eine beliebige Größe eingestellt werden.
Hier werden die einzelnen Buchstaben zu Zeilen zusammengesetzt, die später den fertigenText ergeben.